Jahrbuch 2016
Im Fokus dieses Jahrbuchs steht Musik im Ersten Weltkrieg nicht nur die der europäischen Avantgarde, sondern auch angewandte Musik im Kriegsgeschehen selbst. Ergänzt werden diese Beiträge durch instrumentenkundliche Studien, Texte zu Notenschrift und -lektüre, zu Wanda Landowskas Traktat Musique Ancienne, zu Problemen der Musikanalyse sowie durch Untersuchungen zum musikalischen Raum in Giovanni Gabrielis Instrumentalmusik und durch methodologische Überlegungen zu audiovisueller Wahrnehmung.
Inhalt
- A. Meyer: Schöne Barbarei? Europas musikalische Avantgarde bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs - H.v.d. Berg: Der Sturm. Heeresmarsch und andere Kriegstöne des Kunstentrepreneurs Herwarth Walden im Ersten Weltkrieg - W. Fuhrmann: Ein Requiem zu Kriegsbeginn? Max Webers Fragment WoO V/9 (op. 145a) und die "Ideen von 1914" - M. J. Grant: Relics of British Military Music from the Great War - B. Brilmayer: Berlin Elektropolis des Instrumentenbaus? - S. Wedler: Eine atonale Sonatenform? Rezeptionsgeschichtliche und analytische Perspektiven auf Anton Weberns Streichquartettsatz op. 5/1 - R.D. Schmidt-Hensel: Schlüssel und Pausen: Zur Entwicklung der Notenschrift F. Mendelssohn Bartholdys - F. Fitzner: Musikinstrumente zwischen Technik- und Geistesgeschichte. Curt Sachs im Diskursfeld "Körper und Technik" - M. Elste: Wanda Landowskas Musique ancienne. Die legendäre Streitschrift einer musikalischen Amazone: Themen, Editionen, Konkordanz - H. Poos: Kleine Apologie des Notenlesens - R. Müller-Lindenberg/S. Mey: Raum-Fragen. Überlegungen zu G. Gabrielis Instrumentalmusik für Ensemble - H.-J. Maempel: Apples and Oranges A Methodological Framework for Basic Research into Audiovisual Perception
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BN 2016
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