Mamlok, Ursula: Mosaics
based on Haiku poetry
Als dezidierte Avantgardistin widmete sich Ursula Mamlok vorwiegend der Instrumentalmusik, meist in charakteristischer Verknappung von Mitteln und Ausdruck. Textbasiertes, Vokalmusik, vor allem Chorwerke bilden Ausnahmen in ihrem Schaffen und erwecken damit besonderes Interesse. Mehrfach waren es hier Haikus, die Mamlok (in englischer Übersetzung) vertonte: Die fragile Präzision dieser andeutenden japanischen Gedichte entsprach ihrer Ästhetik. Ihr "Mosaik" setzt sich aus acht extrem kurzen Stücken zusammen. Der solistisch aufgefächerte gemischte Chor hat keine lineare Entwicklung, sondern unterschiedliche und miteinander zusammenwirkende farbige Bilder zu gestalten, eine Art luftig bewegte Ruhe. Derart knappe Stücke wagte selbst Webern nicht, vor allem nicht für Chor, urteilt Mamloks Biograf Habakuk Traber, in der Literatur für Gesangsensembles stehen Mamloks Mosaics einzig dar.
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gemischter Chor a cappella
schwer
Bote & Bock
Gemischter Chor
20./21. Jahrhundert
Noten
Chorpartitur
Rückendrahtheftung
978-3-7931-4224-9
979-0-2025-3527-1
9783793142249; 9790202535271
BB 3527
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