English Organ Sonatas 7
Die erste Sonate von Bertram Luard-Selby und die Sonate von Charles Harford Lloyd sind Beispiele für Werke, die den Übergangscharakter der heranreifenden englischen Orgelsonate zeigen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es üblich, Kompositionen unter einem einzigen Titel, einer Sonate, zusammenzufassen, die manchmal stark kontrastierende Sätze enthielten. Auf diese Weise konnten die Komponisten ihr eigenes kompositorisches Können unter Beweis stellen und gleichzeitig die klanglichen Möglichkeiten der sich entwickelnden symphonischen Orgel in England hervorheben. Die Sonaten sind sowohl auf kleinen als auch auf großen Instrumenten spielbar und lassen Raum für Kreativität bei der Registrierung. Der technische Schwierigkeitsgrad variiert von Satz zu Satz. Wie in The Genesis and Development of an English Organ Sonata (2017) erörtert, hatten die englischen Sonaten eine wichtige pädagogische Funktion, die sie von Mendelssohns sehr praktischem und populärem Ansatz für das Instrument und dem fortbestehenden europäischen Erbe der Lektionssonatentradition erbten, wonach man beim Erlernen eines Stücks auch das Instrument lernte und umgekehrt.
Inhalt
- Bertram Luard-Selby (1853-1918): First Sonata Charles Harford Lloyd (1849-1919): Sonata in D minor
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Orgel
Ut Orpheus
Noten
Spielpartitur
Englisch
English Organ Sonatas
979-0-2153-2852-5
9790215328525
HS 334
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