Rott, Hans: Symphonie E-dur
Die Entdeckung der Symphonie E-dur von Hans Rott Ende der 1980er Jahren war eine kleine Sensation. Gustav Mahler, der das Werk kannte, erhob Rott in seinen Erinnerungen später zum Begründer der neuen Symphonie [
], wie ich sie verstehe. Rott war Schüler Anton Bruckners in Wien, und die Handschrift seines Lehrers ist unverkennbar. Die Symphonie liegt nicht in einer finalen Reinschrift vor, vielmehr hat das Autograph den Charakter eines Arbeitsmanuskripts, es kann an etlichen Stellen sogar als skizzenhaft bezeichnet werden. Der 1. Satz der Symphonie war bis 2006 sogar nur in einer Abschrift fremder Hand überliefert, das Autograph galt als verschollen. Erst 2006 tauchte es im Nachlass von Bruno Walter wieder auf und wurde als Handschrift von Hans Rott identifiziert. Es wird für die neue Urtextausgabe erstmals ausgewertet.
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Orchester
Breitkopf & Härtel
Noten
Partitur
Broschur
979-0-004-21840-2
9790004218402
PB 5877
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