Cristea Zalu, geboren am 1. Mai 1932 in Bukarest, gestorben am 11. März 2008 in Bukarest.
Zalu begann mit 11 Jahren seine pianistische Ausbildung, trat 1950 in das Bukarester Musikkonservatorium ein und vervollkommnete seine Studien danach an der Musikhochschule „Ciprian Porumbescu“ bei den bekannten Pianistinnen Florica Musicescu und Silvia Serbescu. Zeitgleich begann seine Karriere als Konzertpianist und er wurde dreimal Preisträger von nationalen Klavierwettbewerben. Ab 1958 arbeitete er ständig mit den Orchestern des Landes zusammen. Er unterrichtete zwischen 1958 und 2003 Klavier am Bukarester Musikkonservatorium, wo er zunächst Lektor und dann Professor war. Er konzertierte im Inland und im Ausland in den USA, in Ecuador sowie in Ungarn, Polen, Tschechien, Deutschland und Frankreich. Er realisierte zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen. Als Komponist hinterließ Cristea Zalu Klavierwerke, Lieder, Quartette, Kantaten, ein Konzert für Streichorchester und eine Sinfonie. Als Musikwissenschafter veröffentlichte er zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften.