Ludwig Zöschinger : Pastorella bearb. von Jörn Tegtmeyer
Vielleicht mögen 3 Anregungen willkommen sein:
1) Noch im ausgehenden Barock und besonders im süddeutschen Bereich war Klangabwechslung im Orgelspiel sehr beliebt. Diesbezügliche Anmerkungen vom Komponisten waren eher selten. Als Möglichkeit bieten sich in dieser Pastorella gerade die Unisono-Stellen für einen volleren, die übrigen Abschnitte für einen lichten Orgelklang an.
Bei einmanualigen Instrumenten kann aber auch durchgängig in einer Klangfarbe musiziert werden (falls kein Registrant zur Stelle ist). Stehen evtl. sogar drei Manuale zur Verfügung, mögen z.B. Takt 22 (2. Note) bis Takt 22 (1. Note), Takt 33 (nach der Pause) bis Takt 37 nochmals abgestuft werden. Desgleichen wieder Takt 45 (2. Note) bis Takt 47 (1. Note). Die Interpretation ist hier aber völlig frei, zumal das Stück ebenso auf dem Cembalo gespielt werden kann. – 2)
Die Notation der Spielweise war meist unkompliziert und wurde praxisbezogen ausgeführt: Gehen z.B. einzelne Abschnitte in linker und rechter Hand mit unterschiedlich langen Noten zu Ende, passt sich die längere gern der kürzeren an (s. Takte 2, 6, [18, 20,] 27, 31, 33, [45, 47]). – 3) Bei langen Vorschlägen vor einer kurzen Note mit anschließender Pause fällt (nach C. P. E. Bach) die Hauptnote vorzugsweise auf die anschließende Pause. So sollten die divergierenden Notationen in Takt 12 und Takt 39 identisch ausgeführt werden. (Das Hörbeispiel mag sich für all das als kleine Hilfe anbieten.)
1) Noch im ausgehenden Barock und besonders im süddeutschen Bereich war Klangabwechslung im Orgelspiel sehr beliebt. Diesbezügliche Anmerkungen vom Komponisten waren eher selten. Als Möglichkeit bieten sich in dieser Pastorella gerade die Unisono-Stellen für einen volleren, die übrigen Abschnitte für einen lichten Orgelklang an.
Bei einmanualigen Instrumenten kann aber auch durchgängig in einer Klangfarbe musiziert werden (falls kein Registrant zur Stelle ist). Stehen evtl. sogar drei Manuale zur Verfügung, mögen z.B. Takt 22 (2. Note) bis Takt 22 (1. Note), Takt 33 (nach der Pause) bis Takt 37 nochmals abgestuft werden. Desgleichen wieder Takt 45 (2. Note) bis Takt 47 (1. Note). Die Interpretation ist hier aber völlig frei, zumal das Stück ebenso auf dem Cembalo gespielt werden kann. – 2)
Die Notation der Spielweise war meist unkompliziert und wurde praxisbezogen ausgeführt: Gehen z.B. einzelne Abschnitte in linker und rechter Hand mit unterschiedlich langen Noten zu Ende, passt sich die längere gern der kürzeren an (s. Takte 2, 6, [18, 20,] 27, 31, 33, [45, 47]). – 3) Bei langen Vorschlägen vor einer kurzen Note mit anschließender Pause fällt (nach C. P. E. Bach) die Hauptnote vorzugsweise auf die anschließende Pause. So sollten die divergierenden Notationen in Takt 12 und Takt 39 identisch ausgeführt werden. (Das Hörbeispiel mag sich für all das als kleine Hilfe anbieten.)
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Hinzugefügt von: Al-legro
Hinzugefügt am: 17.10.2016
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| Epoche/Stile: | Barock |
| Thema: | Advent / Weihnachten, Glaube |
| Reihe/Zyklus: | |
| Schwierigkeit: | Leicht |
| Aufführung: | NICHT anmeldepflichtig (GEMA, SUISA, AKM etc.) |
| Instrumentierung: | |
| Anzahl Seiten: | 2 |
| geliefert durch: | Al-legro |
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