Sigfrid Walther Müller (* 11. Januar 1905 in Plauen; † 2. November 1946 in Ming?çevir) war ein deutscher Komponist.
Er wurde als Sohn des Studienrates Albert Hugo Müller und dessen
Ehefrau Johanna geb. Hülle in Plauen (Vogtland) geboren.
Zwischen seinem 5. und 12. Lebensjahr unterrichtete sein Vater ihn in Klavierspiel und Musiktheorie.
Müller besuchte zunächst die Realschule in Frankenberg, sodann das Real-Gymnasium in Chemnitz.
Zwischen 1923 und 1926 war er am Konservatorium in Leipzig eingeschrieben.
Hier wurde er von Sigfrid Karg-Elert in Komposition sowie von Alfred Baresel in Klavierspiel
und Max Hochkofler in Dirigieren unterwiesen. 1926 bis 1927 vertiefte er sein Orgelspiel
bei Günther Ramin.[1] In den folgenden Jahren war Müller Lehrer am Leipziger Konservatorium.
1935 wurde er Dirigent des Leipziger Kammerorchesters und seit 1940 war er Dozent
für Komposition an der Weimarer Musikhochschule.
Im Herbst 1943 wurde Sigfrid Walther Müller zum Kriegsdienst an der Ostfront einberufen.
Mit 41 Jahren verstarb er in sowjetischer Kriegsgefangenschaft
Mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sigfrid_Walther_M%C3%BCller