Der aus Schlettstadt im Elsass Gebürtige war ab 1819 Kapellmeister und später auch Organist am Straßburger Münster. Bekannt als genialer Improvisator unterrichtete er gleichzeitig am Grand Seminaire. Eine Tätigkeit, die er bis zum Tode beibehielt. Außer drei wesentlichen Konzertkompositionen mit virtuosem Pedalspiel veröffentlichte er kleinere, vielfach pedallose Orgelwerke, die hauptsächlich Musik für liturgische Erfordernisse sowie Übungsmaterial für den Schülerkreis enthielten. In diese Sammlungen integrierte er auch vielfach diesem Anspruch verpflichtete Kompositionen deutscher Komponisten.