Der gebürtige Coburger wurde nach seiner musikalischen Ausbildung in Bayreuth als Violoncellist und Violinist Kammermusiker am dortigen markgräflichen Hof, wo er zahlreiche Orchesterwerke, aber auch Solokonzerte komponierte. Später wurde ihm die Kirchenmusik zum hauptsächlichen Anliegen. Noch nicht 40 Jahren alt, war er zum Universitätsorganisten an die Neustädter Kirche in Erlangen bestellt worden, wo er den Theologiestudenten Orgelunterricht zu erteilen hatte. Hier entstanden vier Sammlungen von Choralvorspielen. Allerdings ging er 1769 als Hoforganist wieder nach Bayreuth, wo er bis zu seinem Tod auch das Kantorat übernahm. Hier schrieb er außer einem (leider verschollenen) Jahrgang Kirchenkantaten ein Passions- und auch ein weihnachtliches Oratorium.