Corona Elisabeth Wilhelmine Schröter (* 14. Januar 1751 in Guben, Markgrafschaft Niederlausitz; † 23. August 1802 in Ilmenau, Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach) war eine deutsche Sängerin (Sopran), Schauspielerin und Komponistin.
Nachdem die Familie (Corona war das erste von vier Kindern) nach Leipzig gezogen war, bildete Johann Adam Hiller die älteste Tochter zur Sängerin aus. In Leipzig lernte sie Johann Wolfgang von Goethe kennen, der sogleich von ihr beeindruckt war. Im Oktober 1776 wurde sie auf Goethes Vorschlag als Hofvokalistin und Kammersängerin nach Weimar verpflichtet. Sie wurde, auch schauspielerisch begabt, der Mittelpunkt von Goethes Liebhabertheater, unter anderem war sie die erste Darstellerin der Iphigenie. In Goethes Singspiel Die Fischerin, das 1782 in Tiefurt uraufgeführt wurde, spielte sie die Hauptrolle. Sie vertonte in dem Stück für ihren Gesang angelegte Lieder, dabei zum Beispiel die Ballade von Erlkönig, die erste Vertonung dieses Gedichts überhaupt. In Weimar besuchte Corona Schröter die von Goethe geförderte Fürstliche freie Zeichenschule.
Neben den Vertonungen der Fischerin brachte sie 1786 eine Sammlung von 25 Liedern heraus. Ab 1788 zog sie sich immer mehr vom höfischen Leben zurück, bis sie 1802 im Sächsischen Hof in Ilmenau an Tuberkulose verstarb.