Johann Christoph Friedrich Förster wurde am 30. November 1693 im Thüringischen Bibra geboren und starb am 6. Dezember 1745 in Rudolstadt. Seine musikalische Begabung zeigte sich früh. Im Alter von 17 Jahren wurde er Schüler von Johann David Heinichen in Weißenfels, der ihn in Komposition und Kontrapunktik unterrichtete. 1717 erhielt Förster eine Anstellung als Kammermusiker in der Sachsen-Merseburger Hofkapelle, und diente dort als Konzertmeister. Foerster schrieb zahlreiche Werke, darunter eine Oper, mehrere kirchliche und weltliche Kantaten, Sinfonien, Kammermusiken und Solokonzerte. Die meisten dieser Werke gelten heute als verschollen. Das vorliegende Stück ist eine Gavotte und wahrscheinlich Teil einer barocken Suite für Cembalo.