Robert Schumann : Waldesgespräch, Es ist schon spät bearb. von Klaus Tewes
Das Original von Robert Schumann ist aus dem Liederkreis op. 39 für eine Singstimme und Klavier, der Text ist von Joseph von Eichendorff
Es ist schon spät, es ist1 schon kalt,
Was reitst du einsam durch den Wald?
Der Wald ist lang, du bist allein,
Du schöne Braut! Ich führ dich heim!
"Groß ist der Männer Trug und List,
Vor Schmerz mein Herz gebrochen ist,
Wohl irrt das Waldhorn her und hin,
O flieh! Du weißt nicht, wer ich bin."
So reich geschmückt ist Ross und Weib,
So wunderschön der junge Leib,
Jetzt kenn ich dich - Gott steh mir bei!
Du bist die Hexe Lorelei. -
"Du kennst mich wohl - von hohem Stein
Schaut still mein Schloss tief in den Rhein.
Es ist schon spät, es ist1 schon kalt,
Kommst nimmermehr aus diesem Wald."
1 Original Eichendorff: "wird"
Das Lied „Waldesgespräch“ steht in Dialogform. Die beiden Protagonisten werden dabei von Schumann verschieden musikalisch dargestellt: Die Worte des Reiters werden mit punktierten Rhythmen und Hornquinten begleitet, die Hexe Lorelei zunächst mit harfenartigen Akkorden, später, als sie als Hexe erkannt worden ist, mit dramatisch klingenden alterierten Akkorden.
Die Trompetenparts gibt es als B- und als C-Stimme. .
Es ist schon spät, es ist1 schon kalt,
Was reitst du einsam durch den Wald?
Der Wald ist lang, du bist allein,
Du schöne Braut! Ich führ dich heim!
"Groß ist der Männer Trug und List,
Vor Schmerz mein Herz gebrochen ist,
Wohl irrt das Waldhorn her und hin,
O flieh! Du weißt nicht, wer ich bin."
So reich geschmückt ist Ross und Weib,
So wunderschön der junge Leib,
Jetzt kenn ich dich - Gott steh mir bei!
Du bist die Hexe Lorelei. -
"Du kennst mich wohl - von hohem Stein
Schaut still mein Schloss tief in den Rhein.
Es ist schon spät, es ist1 schon kalt,
Kommst nimmermehr aus diesem Wald."
1 Original Eichendorff: "wird"
Das Lied „Waldesgespräch“ steht in Dialogform. Die beiden Protagonisten werden dabei von Schumann verschieden musikalisch dargestellt: Die Worte des Reiters werden mit punktierten Rhythmen und Hornquinten begleitet, die Hexe Lorelei zunächst mit harfenartigen Akkorden, später, als sie als Hexe erkannt worden ist, mit dramatisch klingenden alterierten Akkorden.
Die Trompetenparts gibt es als B- und als C-Stimme. .
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| Epoche/Stile: | Romantik |
| Thema: | .Ohne Thema |
| Reihe/Zyklus: | |
| Schwierigkeit: | Mittel |
| Opus Nr.: | op. 39/ 3 |
| Aufführung: | NICHT anmeldepflichtig (GEMA, SUISA, AKM etc.) |
| Instrumentierung: |
Kammermusik nur Bläser
Trompete 2+[Hn+Pos+Tb]
|
| Anzahl Seiten: | 9 |
| geliefert durch: | tewes-klaus |
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