Schostakowitsch
Mehr als jedes andere kompositorische Lebenswerk der Musikgeschichte wurzelt Schostakowitschs Schaffen im politischen Umfeld seiner Epoche. Fast jedes seiner größeren Werke antwortet auf Ereignisse in seinem Land. Trotz zahlreicher Kommentare des Komponisten selbst und seiner Freunde war der programmatische Gehalt der Werke jedoch lange nicht vollständig erhellt. Krysztof Meyer, ein Freund des Komponisten und intimer Kenner seines Werkes, hat mit diesem Standardwerk, das nun als überarbeitete Neuausgabe vorliegt, eine erste und umfassende Synthese der widersprüchlichen Informationen gegeben. Leben und Schaffen Schostakowitschs werden dabei in einen Zusammenhang nicht nur mit den musikalischen Strömungen, sondern auch mit den politischen Entwicklungen seiner Zeit gestellt.
Inhalt
- 60. Geburtag - Gesundheitliche Problem - Sieben Romanzen nach Worten von A. Blok - Violinkonzert Nr. 2 - Hinwedung zur Zwölftonmusik - Streichquartett Nr. 12 - Die letzten beiden Symphonien - Die Breschnew-Ära - Tod der Freunde - Verschlechterung des Gesundheitszustands - Letzte Werke - Tod - Persönliche Erinnerungen an den Menschen Schostakowitsch - Anhang: Anmerkungen - Bibliographie - Schostakowitschs Ämter, Würden, Preise und Auszeichnungen - Inhaltsangaben - Werkverzeichnis und -register - Bildnachweis - Personenregister
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